Rezept: Nudeln mit Spinat-Avocado-Mandel-Pesto & gerösteten Kichererbsen-Topping

Hallo in die Runde!

Momentan stecke ich in der Lernphase und esse meistens leider nebenbei, ab und zu gibt’s aber auch ein leckeres und schnelles Gericht. Dieses Mal: Nudeln mit einem (veganen) Pesto aus Spinat, Avocado und Mandeln plus gerösteten Kichererbsen als Topping.

Du benötigst lediglich wenige Zutaten und maximal 30 Minuten Zeit:

Für das Topping die Kicherbsen waschen, mit Öl und italienischen Kräutern vermengen und auf ein Backblech verteilen. Bei 180-200° im Ofen rösten, bis sie goldbraun sind. Bei meinem Ofen hat es 20min gedauert. Weil ich noch eine einzelne Karotte hatte, habe ich sie auch mit dem Öl vermengt und im Ofen mitgaren lassen.

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Die Menge Nudeln, die du gerne isst. In meinem Fall dieses Mal Weizen-Penne. Einfach in reichlich Wasser mit ein wenig Salz bissfest kochen.

Für das Pesto entweder gewaschenen frischen Spinat oder angetauten TK-Spinat, eine halbe Avocado und gemahlene Mandeln. Das alles mit einem kleinen Schuss Öl (ich habe ein neutrales Sonnenblumenöl gewählt) im Mixer pürieren.

Alles zusammen anrichten und voilà.

Guten Hunger beziehungsweise viel Spaß beim nachkochen. 🙂

Viele Grüße, Beate

#dedoc-Talk: closed loop und Fastenzeit

Einen wunderschönen guten Tag wünsch ich dir!

Draußen scheint die Sonne, eigentlich sollte ich lernen, stattdessen schreib ich diesen Beitrag. Einmal für dich, falls du den gestrigen dedoc-Talk zum Thema OpenAPS verpasst hast und einmal für mich, um meine Gedanken zu sortieren. Themen heute: Fastenzeit und Tweet-Chat zu OpenAPS.

Fastenzeit

Neben dem Tweetchat war gestern auch ein wichtiger Tag für mich: Der Beginn der Fastenzeit 🙂 Für mich jedes Jahr eine neue Herausforderung, eine bereicherende Zeit und ein großes „Ziel“, das ich erreichen will. Dieses Jahr ist mein Ziel: Jeden Tag einen (grünen?) Smoothie zu trinken. Denn neben der Lernerei kommt eine gute, nährstoffreiche Ernährung etwas zu kurz. Zu kurz? Moment mal. Passende Aktion der evangelischen Kirche, darauf hat mein katholischer Pfarrer gestern aufmerksam gemacht: 7 Wochen ohne sofort. Nicht immer dem eingebildeten Druck erliegen, alles sofort machen zu müssen, entscheiden zu müssen. 7 Wochen mit Zeit zum Innehalten und Durchatmen. Schöne Idee! Versuche ich neben den Smoothies auch für mich zu integrieren. Vielleicht auch etwas für dich? Hast du Pläne für die Fastenzeit, bist du Christ oder auch nicht, nimmst teil oder ist es dir egal?

Dedoc-Chat: OpenAPS

Ein sehr schneller und spannender Tweet-Chat. Ich kam mir vor, als würde ich eine Fremdsprache neu lernen. Aber nicht nur mir ging es so! OpenAPS steht für Open Artificial Pancreas System – also eine künstliche Bauchspeicheldrüse, die von Diabetikern selbst entwickelt wurde/wird. Die Betonung liegt auf selbst entwickelt, da es nicht von der Industrie gemacht wird. Den kreativen Köpfen dauert das Warten zu lange #wearenotwating und aus dieser Intiative entstand dann letztlich OpenAPS. Gestern waren einige OpenAPSler aus Deutschland zu Gast im Chat, wir konnten alle möglichen Fragen stellen.

Ein Loop (künstliche Bauchspeicheldrüse) beeinhaltet eine Pumpe, ein CGM und ein selbstgebautes Steuersystem, zusätzlich viel Zeit. Ein Steuerungssystem besteht aus einem Handy, einem Microcomputer wie Rasberry pi oder intel edison. Die Software ist loop, openaps oder androidAPS. Software und Bauanleitung sind online verfügbar, man braucht allerdings Zeit, um sich einzufuchsen und auch Englischkenntnisse. Insgesamt ein geringer Kostenaufwand für das Steuerungssystem. In Deutschland gibt es ca 20 Looper, weltweit ca 230. Momentan kann man mit „alten“ Pumpen von medtronic (in der Regel als 6 Jahre) und der DanaR Pumpe loopen (die neuen Pumpen sind gesichert), geplant ist auch die Combo.  Das ganze funktioniert aber nur, wenn die Diabeteseinstellung einigermaßen ok ist und ein Gefühl für den eigenen Körper vorhanden ist. Deshalb kann auch kein anderer das System bauen: es muss für den eigenen Körper angepasst werden (schade, da hatte ich schon Hoffnung reingesetzt!). Das System muss nicht nur einmal gebaut werden, es benötigt eine häufige Anpassung und Kontrolle, das gilt ja für uns Diabetiker grundsätzlich. Laut den Loopern ist es gut, technik-affin zu sein, allerdings ist das wichtigste: Zeit und Motivation, sich damit auseinanderzusetzen, dann würde es auch ohne große Technikkenntnisse funktionieren. Als cgm/fgm eignet sich der Abbott Libre, der medtronic enlite oder der dexcom. Zustäzlich wird gerade ein „bluereader“ entwickelt – das gehörte mit zu den Sachen, die ich überhaupt nicht verstanden habe. Da fielen viele Begriffe, die ich auch nach heutigem durchlesen nicht verstehe 😉 Ein Selbstbauprojekt bedeutet auch kein Industrieservice, kein zugelassenes Medizinprodukt, kein formaler Support, sagt @lifeexcellence. Das heißt, kein Unternehmen übernimmt die Haftung.

Fazit Closed Loop

Ein verwirrender Chat, der ganz viele Ansätze gezeigt hat. Grundsätzlich geht es immer um eine Pumpe, ein CGM/FGM und ein Steuerungsgerät plus Transmitter. Wer das System nutzen möchte, muss selbst ran und lesen, lesen, lesen, basteln, lesen, basteln… Ich werde mich etwas mehr mit dem Thema beschäftigen, denn vielleicht kommt auch irgendwann mal mein Dexcom. Die Combo nutze ich ja weiterhin. Für mich ist auf jeden Fall interessant, die Werte des Dexcoms G4 dann auf das Smartphone übertragen zu lassen. Die Anleitung versteh ich sogar halbwegs 😉 Ob ich mir das alles zutraue und/oder mir der Arbeitsaufwand nicht zu hoch ist, zeigt sich dann. Die Meinung der Looper zu der geplanten medtronic 670 lautet übrigens: ganz nett, aber nicht individuell genug. Gerade die Zielbereiche schienen sie nicht zu überzeugen.

Vielen vielen Dank liebe Looper für die Zeit und die vielen Erklärungen.

Hier eine kleine Linksammlung, die uns gegeben wurde:

Wie ihr #dedoc-Twitter grundsätzlich findet, wisst ihr ja, oder? Lesen kannst du auch ohne eigenen Account.

Ende.

Von Fastenzeit zu closed loop mag vielleicht erst unlogisch erscheinen. Die Fastenzeit gibt mir immer Kraft und löst Blockaden. Mit der Aktion „7 Wochen ohne sofort“ ist ein guter Anreiz gegeben, mir Zeit zu geben, mich mit closed loop zu beschäftigen, und damit ist der Bogen auch wieder geschlagen 😉

Ich wünsche dir eine tolle Fastenzeit (falls du damit was anfangen kannst), eventuell gibt’s auch mal das eine oder andere Rezept oder nen kurzen Impuls von mir. Sonst natürlich auch ne gute Zeit!

Viele Grüße, beate_putzt

Dein Diabetes – eine ganz eigene Persönlichkeit TAG

juchuu. ein neuer tag. (Nicht tag, Täg)

Lisa (Lisabetes) hat mich nominiert bzw. ausgelost, bei der Tag-Aktion von Katharina (Nerven aus Zuckerwatte) mitzumachen.

Katharina über ihre Aktion:

Der Diabetes spielt (bei den meisten von uns) eine große Rolle in unserem Leben. Er hält sich für sehr wichtig, wir nehmen ihn sehr ernst – zumindest meistens. Aber manchmal hilft es auch ungemein, seine Erkrankung mit Humor zu betrachten. Darum habe ich mir einen Tag ausgedacht, bei dem es darum geht, auf die individuelle Persönlichkeit des Diabetes einzugehen.

Und los geht’s…

Egal, wie lange die Diagnose her ist: In welcher Lebensphase befindet sich dein Diabetes?

Ist er z.B. ein trotziges Vorschulkind, ein Teenie mit dem ersten Liebeskummer, befindet er sich in der Midlife Crises oder ist er ein im Schaukelstuhl sitzender Rentner?

Mein Diabetes begleitet mich seit 22 Jahren, und genauso alt ist er auch: Ein Mitt-Zwanziger in der Selbstfindungsphase, irgendwo zwische auspowern, Mittagsschlaf, Party-Samstagen und Freitags-Couchabenden.

Was ist der Traumjob deines Diabetes?

Controller, da kann er alles in der Hand haben, alles kontrollieren und hat viel mit Daten zu tun.

Welcher Film-/Serien- oder Buchfigur ähnelt dein Diabetes?

Spielt er in einem Thriller, einer Romanze oder einer Komödie mit?

Obwohl sie eine Sängerin ist: Britney Spears vielleicht? Unberechenbar, von einer Glanzära zu Schmollen in der Ecke und wieder zurück.

Welcher Song wurde in Wahrheit deinem Diabetes gewidmet?

Und niemand außer dir hat es bisher bemerkt.

Das Intro von Pippi Langstrumpf: Er rechnet sehr individuell, denn „2×3 macht 4 widdewiddewitt und 3 macht 9ne“ und er macht sich die Welt, wie es ihm gefällt.

Hätte dein Diabetes ein besonderes Talent, welches wäre es?

Könnte er vielleicht super viele Loopings in der Achterbahn fahren, ohne dass ihm schlecht wird und dabei noch Soduko machen oder wäre er ein Sternchen am Karaoke-Wettbewerb-Himmel?

Hätte? Er HAT das Talent, auf sämtliche meiner Stimmungen, körperlichen Befindlichkeiten und Lebensmittel einzugehen.

Die größte Charakterschwäche deines Diabetes ist…

Er ist unberechenbar und unzuverlässig. Immer wenn ich denke, „so geht’s!“, überlegt er sich etwas anderes, um mich zu unterhalten.

Wo fühlt sich dein Diabetes besonders wohl?

Zum Beispiel am Meer, auf der 5th Avenue, im Wartezimmer der Diabetolgie *husthust* oder einfach Zuhause?

Dort, wo ich mich auch wohlfühle. Er hasst negative Stresssituationen, wie z.B. Prüfungen.

Dein Diabetes denkt, du bist bzw. dein Körper ist…

Ein Haushaltsvorstand, der ihm viel Spaß und Sorgenfaltet bereitet.

 

Ich habe genauso wie Lisa alle in einen Topf geschmissen und heraus kam: Mel (Mein Diabetes und ich!) und Sascha (sugartweaks). 🙂

Alle, die mitmachen wollen, aber keinen eigenen Blog haben, dürfen sich bei der Erfindung des Dein-Diabetes-Persönlichkeit-TAGs melden, der Katharina.

Lasagne (lowcarb + vegan + glutenfrei) – geht das?

Die Überschrift ist sowas von untypisch für mich. Vegan kochen, ab und an, klar. Aber dann auch noch  lowcarb und glutenfrei?

Inspiriert von Antjes LOGI Wirsing-Lasagne und der kürzlich erst nachgekochten veganen Lasagne mit Miso-Topping von bevegt habe ich alles gemixt und entstanden ist folgende Kreation: eine Wirsing-Lasagne mit Misotopping. Ehrlich gesagt bin ich mir noch nicht mal sicher, ob es sich wirklich um low carb handelt – für mich als „high-carb-Esserin“ ist sie das allemal.

Zutaten:

  • 1 Wirsing (ein kleiner genügt)
  • 2 Karotten
  • 1/2 kleine Süßkartoffel
  • 1 Dose stückige Tomaten + etwas Tomatenmark
  • 1 Zwiebel
  • 1/2 kleine Dose Mais
  • 1/2 kleine Tasse rote Linsen
  • evtl. Reste, bei mir z.B. etwas Lauch
  • Salz, Pfeffer, beliebige Kräuter
  • 1 kleines Glas Gemüsebrühe
  • alle Zutaten und Zubereitungsart für das Miso-Topping findet ihr bei bevegt, oben verlinkt (Im Wesentlichen Cashewnüsse, gemahlene Mandeln, Miso-Paste)

Zubereitung:

Cashewnüsse 3 – 4 Stunden vorher einweichen.

  • Die äußeren Wirsingblätter waschen und beiseite legen. (Antje hat die noch blanchiert, hab ich glatt überlesen. Geht auch :D)
  • Karotten, Süßkartoffel, kleiner Rest Wirsing, Zwiebel klein schneiden
  • Die Zwiebel glasig anbraten
  • Karotten und Süßkartoffel zugeben
  • mit Tomaten ablöschen, Linsen und evtl noch etwas Wasser zugeben
  • So lange köcheln lassen, bis die Linsen durch (=weich) sind
  • Mais und Wirsing zugeben, für 3-4 min weiter köcheln lassen (falls zu flüssig: Tomatenmark hinzugeben), mit beliebigen Kräutern, Salz und Pfeffer würzen
  • Miso-Topping herstellen (siehe Bevegt)

Oben erzeugte Sauce im Wechsel mit Wirsingblättern in die Auflaufform schichten. Am besten mit einem Wirsingblatt enden. Anschließend ein kleines Glas Gemüsebrühe über alles gießen. Die Misopaste auf der obersten Schicht verteilen (deshalb das Wirsingblatt, geht leichter find ich).

Vorsicht! Das Miso-Topping wie auch die Linsen müssen evtl. mit FPE (Fett-Protein-Einheiten) abgedeckt werden. Auf Tomatensauce reagiere ich z.B. auch, d.h. die muss ich auf jedenfall berechnen. 100g gekochte Karotten haben lediglich 3,1g Kohlenhydrate, nicht ganz 0,3 BE. Bei mir sind ca 200g gekochte Karotten in der Lasagne.Die Linsen (ja, die hätte ich mal wiegen sollen) schlagen bei 100g im gekochten Zustand mit 19g KH zu Buche. Ich schätze auf 50g bei mir, d.h. nicht ganz 10g KH. 100g Süßkartoffeln haben 20g KH, also 1,7 BE.

Meine Rechnung für mich beruht zum größten Teil auf Erfahrungswerten, wie mit der Tomatensauce. Ich werde insgesamt 2 BE berechnen und einen Teil Insulin direkt abgeben, einen Teil auf 2 Stunden verzögern. Mal sehen, ob es klappt.

Guten Appetit! 🙂

EDIT: Ich glaube, es ist eine „lower carb“-Lasagne – ich hätte 3,5 BE berechnen müssen, das im 70 (direkt) zu 30 (verzögert) Verhältnis bolen.

 

 

 

 

Einbruch? Umbruch. Aufbruch!

Hui, der letzte Tag im Januar und ich sitze gefühlt in einer Achterbahn Richtung unbekannt.

Einbruch?

Viele Freundschaften von mir, oder von denen ich dachte, es seien Freundschaften, brechen gerade weg oder sind auf Eis gelegt, da „im Stress“. Befinden sich selbst im privaten und beruflichen Neuorientierung, sind eingespannt und setzen andere Prioritäten als ich. Erst war ich ein bisschen geknickt, allerdings: Ausmisten des alten Ballasts oder Unpassenden schadet nie, da Platz für neues entsteht oder altes wieder zur Geltung kommt. #beate_putzt ist irgendwie wirklich das Motto im Januar.

Umbruch.

Die letzten Monate meines Studentenlebens sind angebrochen. Wenn alles klappt, so wie ich es gerne möchte, bin ich im Juni fertig (du darfst mir gern die Daumen drücken!). Ein Ziel, auf das ich lange lange lange hingearbeitet habe, ist fast erreicht. Es fühlt sich noch ziemlich irreal an und bis Juni ist noch sehr viel Zeit…und sehr viele Seiten Masterarbeit. Der Gedanke schwingt mit, bald ist dieser Abschnitt zu Ende.

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Aufbruch!

Ich muss mein WG-Zimmer rechtzeitig kündigen, ich muss fleißig für die Uni sein, ich muss mein Privatleben leben, ich müsste meinen Blutzucker im Griff behalten, ich müsste meine Ernährung ausgewogen halten, ich müsste regelmäßig meinen Sport beibehalten…das MUSS ist die Theorie, nur manchmal die Praxis. Ich freu mich jedenfalls schon wie Bolle auf mein CGM, das bald kommen müsste! 🙂 Außerdem plane ich gerade, was ich zwischen Studium und Vorbereitungsdienst/Referendariat machen will…es bleibt spannend!

Begleitet von…

lesenswerten Blogs, Büchern,  fabelhafter Musik, Essen, trotzdem noch ein wenig Sport und positiven Gedanken. Grundsäzlich immer auch von Familie, Freunden & Gott.

Ich wünsch dir viel positive Gedanken für den Februar. Putzt du noch oder lebst du schon? 😉 Viele Grüße, Beate

Und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand!