120km & Unterbrechung der Reise

Seit drei Tagen bin ich nun vorerst wieder in Deutschland.

Wie meine ersten zwei Tage gelaufen sind, habe ich bereits hier berichtet. Insgesamt ein schwerer Start und so sollte es die nächsten Tage auch weitergehen. 120km in 5 Tagen habe ich geschafft. Leider nicht so, wie ich wollte. Abends war es immer schön, bloß der Tag an sich eben nicht. Von den 120km waren geschätzte 90km auf Asphalt, teilweise schlecht markierte Abschnitte (was bei mir als Kartenlesegenie an die Nerven geht) und kaum eine Möglichkeit zum einkehren. Einen Tag habe ich komplett ohne Kaffee verbracht! Insgesamt ist mir das auf den Magen geschlagen, es gab viele Tränen, Schmerzen in den Füßen und Beinen und ich habe sehr sehr wenig gegessen. Wer mich kennt, weiß, was das heißt. Nun würde die nächste Zeit hinter Strasbourg so weiter gehen (hier war ich bereits wieder mehr als 25km nur auf Asphalt unterwegs), weshalb ich mich nach noch mehr Tränen und schmerzhaften Kilometern habe abholen lassen.

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Doch es gab auch gute Seiten: Viel Hilfsbereitschaft und Interesse, abends leckeres Essen, entweder in netter Gesellschaft oder auch in Ruhe für mich alleine. Auch der Blutzucker hat sich, bis auf einen Tag, meistens gut benommen. Auch, wenn mein CGM an einem Tag einfach gar nicht funktionieren wollte: Ich bin mehr als froh, ein solches System nutzen zu dürfen.

Die Strecke Landau in der Pfalz – Strasbourg kann ich mit einem kleinen leichten Rucksack schon empfehlen, am besten in einer kleinen Gruppe, damit genung Nahrung für alle eingepackt werden kann. Allerdings ist sie nicht zu empfehlen, wenn man wie ich gerade aus dem größten Endspurt-Uni-Abschieds-Masterabgabe-Stress herausrennt, mit einem großen Rucksack auf dem Rücken und nur zu 70% trainiert. Dazu noch wenig Schatten, kaum eine Möglichkeit, das Wasser aufzufüllen und entweder Hitze oder starker Regen.

Auf dem rechten Bild ist es leider nicht so gut zu erkennen: Eine Teilstrecke führte über einen Kilometer durch Gestrüpp, das höher war als ich selbst. So hatte ich nun also viele Kratzer. Dafür haben sich die Wanderstöcke nochmal als guter Abwehrschutz erwiesen. 🙂

Wie geht es weiter? Die Zeit zwischen Uni und Vorbereitungsdienst auf meinen Lehrberuf ist für mich etwas besonderes. Nicht umsonst hatte ich eine solche Tour geplant. Deshalb auch die Überschrift: Unterbrechung der Reise. Ich werde diese Woche also zum auskurieren meiner Schmerzen nutzen und überlegen, wie es weitergeht. Mir schweben schon verschiedene Optionen vor. Definitiv werde ich im September mit meiner Kindergarten- und Pilgerfreundin Jana den Jakobsweg auf dem Nordküstenweg in Spanien machen…

 

„Ob eine Sache gelingt, erfährst du nicht, wenn du darüber nachdenkst, sodern wenn du es ausprobierst.“

 

Jakobsweg Tag 1 & 2

Die ersten beiden Tage liegen schon hinter mir. In wenigen Minuten gibt es Abendessen. Ich bin in einem 2**Hotel und weiß noch nicht mal, wie viel es kostet.

Vorgestern musste ich mir einen neuen Rucksack mit mehr Volumen kaufen. Sensoren, Isomatte, Wechselschuhe…all das hatte ich vor 2 Jahren nicht mit und es braucht Platz. Leider auch Gewicht. Mit Wasser und nur wenig Essen, noch nicht mal ganz befüllt, wiegt mein Rucksack nun 16kg. Vor zwei Jahren waren es noch unter 13kg. Vor zwei Jahren war ich zu Beginn auch bereits topfit. Dazu gleich mehr.

Nach einer letzten Übernachtung in meiner Ex-WG starte ich optimistisch im Dauerregen nach Schweigen. Bis zur ersten Ortschaft ist auch alles ok. Danach fangen die Beschwerden an. Nass, kalt, Blutzucker zu hoch, später Start. Alles mistig und ich nehme in einer Ortschaft fürdie letzten 10km den Bus. Mein Weg, mein Tempo, meine Regeln. Übernachten durfte ich bei meiner Arbeitskollegin bzw ihrem Sohn. Ein schöner erster Abend: Ich werde bekocht, kann Waschmaschine und Trockner nutzen und schlafe wunderbar.

So starte ich wieder optimistisch und früh in den zweiten Tag. Ich überquere die Grenze und trinke meinen ersten Café au lait in Wissembourg. Nach der kurzen Pause geht es weiter, der näcbste Ort ist eigentlich nur 3km entfernt. Eigentlich! Wer schon in Städten gepilgert ist, weiß vielleicht, dass der Weg aus einer Stadt heraus oft erschwert zu finden ist. So bin ich eine Stunde und 10km später auf dem richtigen Weg. Mit 16kg Rucksack und ab da fast nur noch in der Sonne unterwegs.  Mir wird klar, dass ich meine Tagesetappe wieder nicht erreichen werde. Egal, auf dem Jakobsweg gibt es immer eine Lösung und der Weg gibt dir, was du brauchst. Das wird sich auch gleich zeigen. In meinem angepeilten Ankunftsort ist das einzige Fremdenzimmer belegt. Das nächste Hotel ist zu weit weg, mein Ziel ist 10km weiter und meine Blase am Fuß muss jetzt nicht größer werden. Doch die Besitzer des Fremdenzimmers haben mich schon auf der Straße entlangpilgern sehen und nachdem geklärt ist, dass ich wirklich bis nach Santiago will und mein Rucksack gewogen wurde…sitze ich keine 5min später im Auto und sie fahren mich zum Hotel. Kostenlos. Das Hotel bringt mich morgen an einen Startpunkt, der sogar dort ist, wo ich eigentlich heute hätte ankommen wollen. Und gleich gibt es Essen.

Fazit: Früh genug loslaufen und auf meinen Körper achten. Und dabei ganz nebenbei wundervolle Begegnungen haben.

Fun fact: Hier wird elsässisch gesprochen. D.h. eine Mischung aus pfälzisch und französisch. Babble wie dehäm, schää.

Jakobsweg II: Bald packe ich meinen Rucksack

Hallo liebe Leserin, hallo lieber Leser,

der ein oder andere mag es vielleicht schon mitbekommen haben, dem Rest verrate ich es heute: Ich gehe bald wieder pilgern. 2015 war ich bereits 600 km auf dem Camino frances gepilgert, habe vorher die Reise geplant , mich mit „ultraleichtem“ rucksackgegeigneten Diabetesequipment ausgestattet und mich danach über meine Erfahrungen gefreut. Schon damals habe ich geschrieben „Pilgern? Sicher nochmals!“

Zur Zeit schreibe ich meine Masterarbeit und werde mein Studium hoffentlich im Juli abschließen. Als zukünftige Lehrerin muss ich noch in die Praxisphase der Ausbildung und davor habe ich ein paar freie Monate. Womit könnte ich einige davon also besser füllen als erneut pilgern zu gehen?

Wegweiser

Ich werde circa 2.500km laufen

Geplant habe ich, in meinem Studienort zu starten – d.h. direkt vor der Haustür. Von dort geht es innerhalb ein oder zwei Tagen schon nach Frankreich, durch Frankreich hindurch und über die Pyrenäen nach Spanien. Dort werde ich spontan entscheiden, welchen Weg ich genau nehme (Camino frances oder den Küstenweg) und nach Santiago laufen. Dafür habe ich in etwa 3 Monate eingeplant und freue mich jetzt schon wie ein kleines Kind 🙂 In den letzten Tagen habe ich schon ein paar Kleinigkeiten besorgt und mir neue Schuhe gekauft. Dieses Mal wird vieles anders: Ich laufe nicht mehr mit Wanderschuhen, sondern mit Trailschuhen. Und: Dieses Mal laufe ich mit meinem Dexcom-Sensor.

Die meiste Zeit werde ich alleine laufen, eventuell wird meine Kindergartenfreundin und Mitpilgerin Jana mich wieder ein paar hundert Kilometer begleiten.

Ich trage wieder einen 35+10Liter Rucksack mit mir herum und dem aufmerksamen Mathematiker wird auffallen: Häh, da passt doch niemals das ganze Diabetes-Zeug für 3 Monate rein. Das ist absolut richtig. Deshalb werde ich 2 bis 3 Pakete vorpacken und meine Eltern bitten, mir diese zu Poststationen zu schicken. Meine Dia-Ärztin ist schon informiert, auch bekomme ich dort den Quartalsbedarf aufgeschrieben. D.h. zwischendurch dürfte es nicht zu Lieferschwierigkeiten kommen.

Warum wieder der Jakobsweg?

Der Jakobsweg ist zunächst einmal ein vielerprobter Fernwanderweg mit einer recht guten Infrastruktur (Herbergen, Nahrung, Apotheken). Ich bin in der Natur und werde auch stundenlang keinen Menschen sehen, trotzdem bin ich nicht komplett abgeschieden von der Zivilisation. Vorteilhaft, falls ich zwischendurch wirklich die Tour abbrechen wollen würde – solch eine lange Tour habe ich noch nie gemacht und muss schauen, wie meine Motivation und mein Körper das mitmachen. Hinzu kommen unzählige Variationsmöglichkeiten der Wegenetze. Dass ich christlich-gläubig bin, ist kein Grund für oder gegen den Jakobsweg: Es kommt darauf an, was Du aus dem Weg machst. Ich werde bestimmt den ein oder anderen Gottesdienst auf dem Weg besuchen, grundsätzlich ist mir das aber egal, beten kann ich schließlich überall.

Wandern in der Pfalz

Nützliches

Ich habe bereits beim letzten Mal sehr von Tipps anderer Wanderer, Pilgerer und Webseiten profitiert, ein paar hänge ich euch an. Bestimmt werde ich hier oder in den Kanälen der sozialen Medien noch das ein oder andere zu meiner Reise teilen. Über Erfahrungen, speziell mit Typ-1-Diabetes, bin ich übrigens dankbar.

Bei Fragen, Motivation für die Endphase des Studiums, den Weg, Kritik oder ähnliches: Lass es mich in den Kommentaren wissen. Los geht’s hoffentlich im Juli. 🙂

Ich wünsche dir einen schönen Tag! Beate

Mein Leben, mein Dexcom und ich

Hach ja, mit diesem Titel könnte ich im Vergleich zu „Mein Leben und ich“ keine Serie der frühen 2000er bei rtl drehen (lassen), aber weder heiße ich Wolke Hegenbarth, noch habe ich gerade Zeit dafür. Was den Diabetes betrifft ist mein Leben mindestens so spannend, dramatisch und teilweise natürlich auch pubertär. Irgendwas muss ich ja auch können.

Mode

Mittlerweile hab ich den zweiten Sensor und damit auch die Tragestelle gewechselt. Der erste Sensor lag am Oberarm, der jetzige oberhalb der Brust (entgegen der Empfehlung der Diabetesberaterin ;)). Ich hatte von Krankenschwestern/pflegern schon gehört, dass das für sie eine elegante Trageweise ist. Weh tut’s nicht, der Sensor liegt seit 5 Tagen und die Werte stimmen. 🙂 Ein paar Tage zuvor war ich gefühlt als Roséschorle verkleidet und mit pinknem Kinesiotape unterwegs. Gibt’s auch schlimmeres. 😉

Ich habe schon zwei für mich praktische Taschen gefunden. Eine von meinem Accu-Chek Aviva Combo Messgerät und eine habe ich von tallygear.com durch einen Tipp aus unserer #dedoc gekauft.

Diabetes ist Einstellungssache!

Soweit zum „modischen“ Aspekt. Leider bin ich, was die Werte betrifft, noch gar nicht so zufrieden. Ich habe schon mehrfach ausgelesen und mache langsam Fortschritte mit dem Verstehen der Software. Leider hat mit dem dexcom meine Bereitschaft abgenommen, meine Erlebnisse (Insulin, Kohlenhydrate, Sport,…) zu dokumentieren. Zum einen liegt das an der Darstellung im Dexcom-Ausleseprogramm. Das gefällt mir da absolut nicht. Auf der anderen Seite bin ich leider zu faul, zusätzlich zum Empfänger auch ständig mein Handy (und damit mysugr) mitzuschleppen und/oder auf meinem Blutzuckergerät rumzutippen. Da muss ich noch an mir arbeiten. Wie macht ihr das? Momentan lese ich so oft aus, da hab ich eh noch alles im Kopf. Auf Dauer ist das aber nicht die Lösung.

Manche Gewebezuckerverläufe treiben mich auch in den Wahnsinn. Obwohl ich weiß, dass ich das nicht soll, habe ich in den letzten Tagen bei Trendpfeilen nach oben doch korrigiert. Shame on me. Trotz aktiven Insulins. Leider sind jetzt die Daten schlechter auswertbar und ich werde das die nächsten Tage wieder lassen…auch, um zu hohe Insulindosen und damit zu niedrige Werte zu vermeiden. Beim auslesen sind mir zwei Problemfelder aufgefallen, sichtbar hier in diesem Bild:

Problemfeld 1 und 2

Nachmittags bin ich jeden Tag mindestens an der Niedriggrenze von 75mg/dl. Da weiß ich noch nicht, ob es am zu hohen Mittagsfaktor oder zu hoher Basalrate liegt. Leider ist gerade das Mittagessen alles andere als regelmäßig, da bleibt es erstmal spannend.

Vormittags ist und bleibt mein großes Problemfeld. Hier brauche ich auch deine Erfahrung: ich halte morgens schon 20Minuten Spritz-Ess-Abstand ein. Jetzt bleibt der Zucker zwei oder mehrere Stunden zu hoch. Basalrate ist überprüft: passt. Wenn ich den Spritz-Ess-Abstand erhöhe: unterzuckert. Wenn ich den Faktor erhöhe: unterzuckert. Wenn ich nach dem Frühstück noch eine Einheit abgebe: unterzuckert. Das Problem ist für mich leider nicht neu, es regt mich trotzdem auf…hast du noch irgendwelche Tipps?

Gar kein Problem ist das Putzen mit dexcom. Er spricht mit mir, wenn sich mein Blutzucker verändert und ich habe schon mein Zimmer, den WG-Flur und den Balkon auf Vordermann gebracht. Die Ausrede von schlechten Werten ist hiermit nun weg. #beate_putzt!

Viele Grüße, Beate

Die ersten 48h mit Dexcom

Hallo liebe Leserin, hallo lieber Leser!

Neben meiner Pumpe, dem Apparätche, trage ich seit zwei Tagen nun ein weiteres Apparätche mit mir herum: Den Dexcomempfänger. Wo ein Dexcomempfänger ist, wird auch ein Transmitter und Sensor ja nicht weit sein. Mein rechter Arm ist genau damit verziert. Seit Antragsstellung, Genehmigung und letzlichem Anlegen des Sensors sind drei Monate vergangen. Vor lauter Freude könnte ich Luftsprünge machen. Moment, könnte? Ich springe einfach.

Was genau ist bzw. macht Ein cgm / der Dexcom?

Während Blutzuckergeräte den Blutzucker messen, misst der Dexcom (bzw. sogenannte CGMs/FGMs) den Gewebezucker. Dieser kann vom normalen Blutzucker um bis zu 30 Minuten abweichen. Ein weiterer wesentlicher Unterschied ist, dass der Blutzuckerwert einem statischem Foto gleicht: er zeigt mir, was in diesem Moment ist. Der Gewebezuckerwert im Dexcom ist mit einer Filmaufnahme zu vergleichen: ich sehe anhand einer Kurve, was davor war und ich bekomme Trendpfeile, ob der Gewebezucker gerade eher steigt oder sinkt. Damit kann zum Beispiel Unterzuckerungen vorgebeugt werden. Zusätzlich bekomme ich sogar Alarme, wenn ich stark steige, abfalle oder eine bestimmte Gewebezuckergrenze überschreite. 🙂

Jetzt in diesem Moment liegt der Dexcomempfänger neben mir und zeigt einen Wert von 104 mit leichtschrägen Trendpfeil nach unten. In der Nacht war ich zu hoch und hatte die Basalrate erhöht. Vorhin habe ich korrigiert sowie die Basalrate weiter (wie in der Nacht) erhöht gelassen. Nun sehe ich den Trendpfeil plus den Wert im Normalbereich und stelle die Basalrate wieder auf 100%, um eine Unterzuckerung zu vermeiden. Ich merke schon, dass ich in den nächsten Tagen mit einer Datenflut en masse konfrontiert werde, obwhol ich vorher schon täglich 7 – 10 mal gemessen habe. Diese gilt es zu interpretieren und zu verstehen. Obwohl ich meine Diabeteseinstellung zu 90% alleine mache, bin ich sehr froh, meine Daten an meine Praxis senden zu dürfen und da Unterstützung zu bekommen. Ich habe schon oft von anderen Diabetikern mit CGM/FGM gehört, dass gerade in der ersten Zeit der Diabetes neu entdeckt wird – trotz teils laaaanger Diabetesdauer.

Daten, Daten, Daten

Schon nach 48 Stunden bemerke ich eine Veränderungen und offene Fragen. Da wäre ich auch sehr froh, wenn ihr mir noch Tipps geben könntet.

  • Wie kann ich sinnvoll meine Daten kombinieren? Mysugr, Accu-Chek Combo Pumpe und Dexcom?
  • Welche Tasche nutzt ihr für den Dexcom-Empfänger oder ist er so stabil, dass er zwei Jahre Hosentasche etc. überlebt?
  • Wie kann ich den Dexcom denn mit ins Schwimmbadbecken nehmen, eignet sich da eine Unterwasserkameratasche?
  • Kann ich den G4 irgendwie von „Gramm Kohlenhydrate“ auf BE umstellen?

Bemerkt habe ich:

  • Schon jetzt messe ich weniger blutig
  • Schon jetzt habe ich es bei einer nur 30 Minuten-Sporteinheit die Sicherheit genossen, nicht von einer starken Unterzuckerung gestört zu werden
  • Meine Nachtbasalrate ist zu niedrig
  • Der Essensabstand morgens von 20 Minuten trotz Humalog ist und bleibt sinnvoll 😦
  • Die Ledertasche des Empfänger ist für mich unpraktisch, klobig und hässlich. Übergangsweise nutze ich eine alte BZ-Messgerät-Hülle von Accu-Chek…passt nicht perfekt, aber für den Anfang reichts 😉

Diabeteswissen ist Macht! Möge die Macht mit dir sein!

Meine CGM-Schulung fand mit zwei weiteren Diabetikern in meiner Arztpraxis statt. „Lustigerweise“ hatten wir alle drei einen Wert um die 350 mg/dl. Bei mir verschuldet durch eine spät bemerkte Hypo mit Gegenregulation, einem zu kurzen Spritz-Ess-Abstand und der Aufregung. Im Übrigen war ich sehr froh, schon vorher so viel gelesen zu haben. Mir wäre die Schulung viel zu schnell gegangen und vieles für mich wichtige hat keinen Platz gefunden, weil die „Basics“ natürlich auch vermittelt werden müssen. Die nächsten Tage werde ich neben learning-by-doing auch wieder in Ulrike Thurms Buch CGM- und Insulinpumpenfibel lesen. Meiner Meinung nach sehr praxisnah geschrieben und geht auf viele verschiedene Aspekte ein. Für mich bedeutet Wissen in Diabetessachen die größte „Waffe“ gegen Komplikationen. Gilt selbst dann, wenn es mal nicht läuft. Alleine zur Analyse brauche ich viel Wissen, um meine Fehler in der Therapie zu finden.

Ich freue mich auf eure Tipps und meine spannende Eingewöhnungszeit.

Viele Grüße, beate_putzt (mit nun zwei Apparätche)

 

P.S.: Die meisten Tipps habe ich von anderen Blogs. Dafür bin ich sehr dankbar. Gerade zur Fixierung möchte ich an dieser Stelle auf einen Beitrag von Ilka auf mein-diabetes-blog.com verweisen! Denn nach über zehn Jahre mit der Pumpe sitzt dank diesem Tipp der Katheter auch an heißen Sommertagen bombenfest.

P.P.S.: Liebe technikaffine Community, wie kann ich selbst erstellte GIFs ohne den Umweg auf youtube in wordpress laden?